EntoSus Nährstoffe in Insekten
EntoSus Nährstoffe in Insekten

Insek­ten – ein Superfood? 

Teil 2: Antioxidantien

Insek­ten sind auf dem bes­ten Weg auch ein Bestand­teil der euro­päi­schen Spei­se­plä­ne zu wer­den. Dabei ste­hen eine kli­ma­scho­nen­de Pro­duk­ti­on sowie die gesund­heit­li­chen Vor­tei­le beson­ders im Fokus. Dass die klei­nen Tie­re hoch­wer­ti­ge Pro­te­ine, Mine­ral­stof­fe und Vit­ami­ne ent­hal­ten, ist bereits bekannt. Nun wur­den in einer neu­en Stu­die auch Anti­oxi­dan­ti­en in Insek­ten nachgewiesen.

Was sind eigent­lich Antioxidantien?

Anti­oxi­dan­ti­en – das haben wir doch alle schon­mal gehört. Klingt gesund. Aber was sind eigent­lich Anti­oxi­dan­ti­en und was ist ihre Funk­ti­on im mensch­li­chen Körper?

Der Ver­zehr von anti­oxi­da­ti­ven Lebens­mit­teln spielt eine wich­ti­ge Rol­le bei der Prä­ven­ti­on von Herz-Kreis­lauf-Krank­hei­ten, Dia­be­tes und Krebs. Außer­dem ver­lang­sa­men sie die Zell­al­te­rung. Dar­um wer­den anti­oxi­da­tiv wir­ken­de Sub­stan­zen auch als “Anti-Aging”-Präparate angeboten.

Anti­oxi­dan­ti­en hem­men die Oxi­da­ti­on ver­schie­de­ner Stof­fe im Kör­per. Sie neu­tra­li­sie­ren freie Radi­ka­le, die aus der Umwelt, durch UV-Strah­lung oder Schad­stof­fe in den Kör­per gelan­gen. Auch im Kör­per selbst, bei der Immun­ab­wehr, Ent­zün­dun­gen oder auch bei Stress kön­nen die­se hoch­re­ak­ti­ven Sauer­stoff­ver­bin­dun­gen entstehen.

Gesund essen und jung bleiben

Neh­men die­se frei­en Radi­ka­le über­hand spricht man von oxi­da­ti­vem Stress, der zu Zell­schä­di­gung füh­ren kann. Er gilt als mit­ver­ant­wort­lich für das Altern und wird in Zusam­men­hang mit der Ent­ste­hung ver­schie­de­ner Krank­hei­ten gebracht. Die­sem Phä­no­men kön­nen wir mit anti­oxi­da­ti­ver Nah­rung entgegenwirken.

Eini­ge bekann­te Anti­oxi­dan­ti­en sind Vit­amin C, Vit­amin D oder Caro­ti­no­ide.
Ein beson­ders hoher Gehalt ist z.B. in Oran­gen­saft, Nüs­sen oder Kohl­ge­mü­se zu fin­den.
Aber auch in Gril­len wur­de eine erstaun­lich gro­ße Men­ge nach­ge­wie­sen. Sie ent­hal­ten 5 mal mehr Anti­oxi­dan­ti­en als Oran­gen­saft. Um her­aus­zu­fin­den wie vie­le die­ser Nähr­stof­fe am Ende auch für den mensch­li­chen Kör­per ver­füg­bar sind, müs­sen noch wei­te­re Ver­su­che außer­halb des Labors gemacht werden.

Den­noch zeigt die­se Stu­die ein­mal wie­der, wie viel zum Teil noch unent­deck­tes Poten­ti­al in Insek­ten als Nah­rungs­mit­tel steckt. In der Zucht von Insek­ten liegt eine gro­ße Chan­ce einen Bei­trag zu leis­ten um die wach­sen­de Welt­be­völ­ke­rung mit Nähr­stof­fen zu ver­sor­gen.
Es bleibt span­nend was die Ernäh­rung der Zukunft für uns bereit­hält und mit wel­chen Erkennt­nis­sen wir in 10 Jah­ren auf die Ent­schei­dun­gen und Über­le­gun­gen von heu­te zurückblicken.

Bleibt offen und experimentierfreudig!

#Gril­len für die Zukunft

EntoSus Nährstoffe in Insekten

Insek­ten – ein Superfood? 

Teil 2: Antioxidantien

Insek­ten sind auf dem bes­ten Weg auch ein Bestand­teil der euro­päi­schen Spei­se­plä­ne zu wer­den. Dabei ste­hen eine kli­ma­scho­nen­de Pro­duk­ti­on sowie die gesund­heit­li­chen Vor­tei­le beson­ders im Fokus. Dass die klei­nen Tie­re hoch­wer­ti­ge Pro­te­ine, Mine­ral­stof­fe und Vit­ami­ne ent­hal­ten, ist bereits bekannt. Nun wur­den in einer neu­en Stu­die auch Anti­oxi­dan­ti­en in Insek­ten nachgewiesen.

Was sind eigent­lich Antioxidantien?

Pro­te­ine haben beson­ders in der Ernäh­rung von Sportler*innen einen hohen Stel­len­wert. Mit Eiweißshakes und ‑rie­geln soll der Kör­per mit allem ver­sorgt wer­den was für den Mus­kel­auf­bau benö­tigt wird. Aber auch für durch­schnitt­lich akti­ve Men­schen spie­len Eiwei­ße eine wich­ti­ge Rolle.

Sie sind maß­geb­lich an vie­len Pro­zes­sen im mensch­li­chen Kör­per betei­ligt wie z.B. der Auf­nah­me von Eisen, dem Trans­port von Fett und Sauer­stoff sowie dem Erhalt und Auf­bau der Mus­kel­funk­ti­on. Sie leis­ten einen gro­ßen Betrag bei der Hei­lung von Wun­den und der Abwehr von Krank­heits­er­re­gern. Auch zum Auf­bau, Erhalt und zur Erneue­rung von Kör­per­zel­len brau­chen Men­schen Pro­te­ine – unge­fähr ein Gramm pro Kilo­gramm Kör­per­ge­wicht (heißt es in einer Emp­feh­lung der Deut­schen Gesell­schaft für Ernährung).

Da Eiweiß gut sät­tigt, eig­nen sich eiweiß­rei­che Lebens­mit­tel und pro­t­e­in­hal­ti­gen Geträn­ke aber zur Unter­stüt­zung beim Abnehmen.

Was sind eigent­lich Antioxidantien?

Anti­oxi­dan­ti­en – das haben wir doch alle schon­mal gehört. Klingt gesund. Aber was sind eigent­lich Anti­oxi­dan­ti­en und was ist ihre Funk­ti­on im mensch­li­chen Körper?

Der Ver­zehr von anti­oxi­da­ti­ven Lebens­mit­teln spielt eine wich­ti­ge Rol­le bei der Prä­ven­ti­on von Herz-Kreis­lauf-Krank­hei­ten, Dia­be­tes und Krebs. Außer­dem ver­lang­sa­men sie die Zell­al­te­rung. Dar­um wer­den anti­oxi­da­tiv wir­ken­de Sub­stan­zen auch als “Anti-Aging”-Präparate angeboten.

Anti­oxi­dan­ti­en hem­men die Oxi­da­ti­on ver­schie­de­ner Stof­fe im Kör­per. Sie neu­tra­li­sie­ren freie Radi­ka­le, die aus der Umwelt, durch UV-Strah­lung oder Schad­stof­fe in den Kör­per gelan­gen. Auch im Kör­per selbst, bei der Immun­ab­wehr, Ent­zün­dun­gen oder auch bei Stress kön­nen die­se hoch­re­ak­ti­ven Sauer­stoff­ver­bin­dun­gen entstehen.

Gesund essen und jung bleiben

Neh­men die­se frei­en Radi­ka­le über­hand spricht man von oxi­da­ti­vem Stress, der zu Zell­schä­di­gung füh­ren kann. Er gilt als mit­ver­ant­wort­lich für das Altern und wird in Zusam­men­hang mit der Ent­ste­hung ver­schie­de­ner Krank­hei­ten gebracht. Die­sem Phä­no­men kön­nen wir mit anti­oxi­da­ti­ver Nah­rung entgegenwirken.

Eini­ge bekann­te Anti­oxi­dan­ti­en sind Vit­amin C, Vit­amin D oder Caro­ti­no­ide.
Ein beson­ders hoher Gehalt ist z.B. in Oran­gen­saft, Nüs­sen oder Kohl­ge­mü­se zu fin­den.
Aber auch in Gril­len wur­de eine erstaun­lich gro­ße Men­ge nach­ge­wie­sen. Sie ent­hal­ten 5 mal mehr Anti­oxi­dan­ti­en als Oran­gen­saft. Um her­aus­zu­fin­den wie vie­le die­ser Nähr­stof­fe am Ende auch für den mensch­li­chen Kör­per ver­füg­bar sind, müs­sen noch wei­te­re Ver­su­che außer­halb des Labors gemacht werden.

Den­noch zeigt die­se Stu­die ein­mal wie­der, wie viel zum Teil noch unent­deck­tes Poten­ti­al in Insek­ten als Nah­rungs­mit­tel steckt. In der Zucht von Insek­ten liegt eine gro­ße Chan­ce einen Bei­trag zu leis­ten um die wach­sen­de Welt­be­völ­ke­rung mit Nähr­stof­fen zu ver­sor­gen.
Es bleibt span­nend was die Ernäh­rung der Zukunft für uns bereit­hält und mit wel­chen Erkennt­nis­sen wir in 10 Jah­ren auf die Ent­schei­dun­gen und Über­le­gun­gen von heu­te zurückblicken.

Bleibt offen und experimentierfreudig!

#Gril­len für die Zukunft